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Vollkornangaben: Eine Zutat von einem Produktanteil unterscheiden

Lies die genaue Getreidebezeichnung und erkenne, auf welchen Nenner sich eine Vollkornaussage tatsächlich bezieht.

Eine Packung kann eine Vollkornzutat nennen, ohne anzugeben, wie viel Prozent des gesamten Lebensmittels Vollkorn sind. Trenne für eine sorgfältige Auslegung den Zutatenwortlaut von jeder bezifferten Aussage über das Produkt.

Verwende eine Definition mit klarem Status

Der FDA-Leitlinienentwurf zu Vollkornangaben auf Etiketten beschreibt Vollkorn anhand des Erhalts von Kleie, Keim und Mehlkörper in ihren relativen Anteilen. Das Dokument ist ausdrücklich ein unverbindlicher Leitlinienentwurf. Es darf nicht als endgültige Regel dargestellt werden, die sämtliche aktuellen Kennzeichnungspflichten festlegt.

Bewahre beim praktischen Lesen den vollständigen Namen der Getreidezutat. „Weizenvollkornmehl“ und „Weizenmehl“ sind unterschiedliche gedruckte Bezeichnungen. Entferne „Vollkorn“ nicht und ergänze es nicht bei einer Bezeichnung ohne diesen Bestandteil, nur weil die Packung braun ist, Getreidebilder zeigt oder einen rustikalen Produktnamen trägt.

Bestimme den Nenner der Aussage

Betrachte zwei erfundene Aussagen: „mit Vollkornweizen hergestellt“ und „alle Getreidezutaten sind Vollkorn“. Die erste benennt eine Zutatenart. Die zweite betrifft die Getreidezutaten, sofern sie tatsächlich aufgedruckt und belegt ist. Keine der beiden Formulierungen besagt allein, dass jedes Gramm des gesamten Lebensmittels Getreide ist; andere Zutaten können enthalten sein.

Eine gesonderte Prozentangabe verlangt eine eigene sorgfältige Prüfung. Frage, ob sie sich auf das gesamte Produkt, die Mehlmischung, die Getreidezutaten oder eine andere ausdrücklich genannte Basis bezieht. Halte diese Basis bei der Prozentangabe fest, statt nur eine Zahl zu speichern.

Erstelle eine hilfreiche Vergleichsnotiz

  • Schreibe jede Getreidezutat genau wie aufgedruckt ab.
  • Speichere jede Vollkornaussage als eigenen Satz.
  • Erfasse eine angegebene Menge nur zusammen mit ihrem Nenner.
  • Lass den Anteil am gesamten Produkt als nicht verfügbar stehen, wenn er nicht offengelegt wird.

Mit dieser Notiz lässt sich vergleichen, was jede Packung tatsächlich mitteilt. Sie bewertet Lebensmittel nicht nach ihrer Farbe, zählt sichtbare Samen nicht als Messung und rechnet die Position einer Zutat nicht in einen exakten Prozentsatz um.

Bleibt eine bestimmte Aussage unklar, suche aktuelle Produktinformationen, die die Frage nach dem Nenner direkt beantworten. Nutze für Nährstoffmengen wie Ballaststoffe die Nährwertdeklaration, statt sie aus dem Ausdruck „Vollkorn“ zu berechnen. Zutatenidentität, Aussagen zur Produktzusammensetzung und Nährstoffmengen hängen zusammen, erfordern aber unterschiedliche Belege.

Quellen

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